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    Lehrstuhl für Pädagogik bei Lernbeeinträchtigungen - Sonderpädagogik I

    Forschungsprojekte

    Titel:                           Theorie der praktischen Pädagogik – Grundlagen erzieherischen Sehens, Denkens und Handelns

    Forschende:                Prof. Dr. Stephan Ellinger, PD Dr. Oliver Hechler

    Lehrstuhl:                    Sonderpädagogik I

    Zeitraum:                    2012, Ende offen

    Link:                            www.sopaed-lern.uni-wuerzburg.de

    Kurzbeschreibung:      Trotz der bis über 2000 Jahre hinausreichenden Geschichte der theoretischen Pädagogik und der Tatsache, dass Erziehung einen unhintergehbaren anthropologischen Tatbestand darstellt, ist sowohl die Situation der wissenschaftlichen Pädagogik als auch der professionelle Stand der berufsmäßigen Erzieher weiterhin prekär.
    Das Forschungsinteresse richtet sich auf die Grundlegung einer theoretischen Pädagogik, die ein spezifisches disziplinäres Wissen bereitstellt, aus dem sich eine professionelle Haltung (pädagogisches Ethos) und erziehungspraktisches Vorgehen (Erziehungsmittel) ableiten lassen.
    Im Zentrum der Forschungsbemühungen stehen Überlegungen zur pädagogische Anthropologie und Ideengeschichte, zur pädagogischen Entwicklungstheorie, zum pädagogischen Ethos und zum pädagogischen Handeln.
    Das Forschungsdesign bedient sich phänomenologischer und rekonstruktiver Verfahren.

     

     

    Titel:                           „Pädagogisch gut beraten“ – Theorie und Praxis pädagogisch begründeter Beratung

    Forschende:                Prof. Dr. Ellinger, PD Dr. Oliver Hechler

    Lehrstuhl:                    Sonderpädagogik I

    Zeitraum:                    2010, Ende offen

    Link:                            www.sopaed-lern.uni-wuerzburg.de

    Kurzbeschreibung:      Beratung ist als Handlungsoption pädagogischer Berufspraxis nicht mehr wegzudenken. Ob nun im Bereich der Sonderpädagogik, der Sozialpädagogik, der Erwachsenenbildung/Weiterbildung, der Schulpädagogik, in fast allen Subdisziplinen wird der professionellen Handlungsoption Beratung herausragende Bedeutung zugesprochen. Umso mehr verwundert es, dass im Grunde von pädagogischer Seite nicht eindeutig die Frage nach dem Wesen von Beratung beantwortet werden kann.
    Die Forschungsbemühungen richten sich gewissermaßen auf die Wesensschau pädagogischer Beratung und gehen der Frage nach, wie sich Beratung pädagogisch begründen lässt, wie das pädagogische Deutungswissen und das professionelle Wissen und Können im Beratungsfall beschaffen sein müssen und versuchen, eine pädagogisch-beraterische Praxis zu explizieren, die sich aus dem disziplinären und professionellen Wissen ableiten lässt.
    In Forschungspraktischer Sicht kommen phänomenologische und rekonstruktive Forschungsstrategien zum Tragen.

     

     

    Titel:                           Subjektive Theorien und Effekte interventionspraxisbezogener Fort- und Weiterbildungen in sonder- und sozialpädagogischen Handlungsfeldern

    Forschende:                Prof. Dr. Stephan Ellinger, Dipl.-Soz. Jörg Fertsch-Röver, PD Dr. Oliver Hechler

    Lehrstuhl:                    Sonderpädagogik I

    Zeitraum:                    2014, Ende offen

    Link:                            www.sopaed-lern.uni-wuerzburg.de

    Kurzbeschreibung:      Jenseits von wissenschaftlichem Wissen und pädagogischen Handlungskonzepten sind es insbesondere die Subjektiven Theorien der Sonder- und Sozialpädagoginnen und -pädagogen, die, zumeist unbewusst, deren Handlungsdispositionen und Reaktionsbereitschaften bestimmen. Das Projekt hebt auf die Erhellung der Vorstellung von „gutem sonder- und sozialpädagogischen Handeln“ über die bewusst mitteilbare Ebene ab und fragt danach, ob sich spezifische Handlungstypen im sonder- und sozialpädagogischen Bereich bilden lassen.
    Darüber hinaus erscheint Fort- und Weiterbildung, und das macht den zweiten Teil des Erkenntnisinteresses aus, nur dann nachhaltig wirksam, wenn es ihr gelingt, die Subjektiven Theorien der Fort- und Weiterbildungsteilnehmer und –teilnehmerinnen zu erreichen, diese anzureichern und auf diesem Wege zu verändern. Fort- und Weiterbildung, die nicht auf die Subjektiven Theorien abhebt, läuft Gefahr, nur oberflächlich zur Kenntnis genommen zu werden, ohne dass sich aber die handlungsleitenden Routinen verändern.
    Das methodische Vorgehen verweist auf ein empirisch-quantitatives, im Rahmen einer grundlegenden Fragebogenuntersuchung, und empirisch-qualitatives, in diesem Abschnitt stehen narrative Interviews im Mittelpunkt, Forschungsdesign.

     

     

    Titel:                           „Verspieltes Potential“ – Entwicklungsgespräche als

    Lerngelegenheiten

    Forschende.                PD Dr. Oliver Hechler

    Lehrstuhl:                    Sonderpädagogik I

    Zeitraum:                    2015, Ende offen

    Link:                            www.sopaed-lern.uni-wuerzburg.de

    Kurzbeschreibung:      Im institutionalisierten elementarpädagogischen Handlungsfeld wird den so genannten Entwicklungsgesprächen große Bedeutung zugesprochen. Die Bandbreite der Konzepte und der Bekundungen darüber, wie diese Gespräche zu verstehen und zu gestalten sind, ist groß, und eine einheitliche Verständigung über das Wesen dieser Gespräche als ein pädagogisches Mittel, um einen spezifischen pädagogischen Zweck zu erfüllen, ist nicht in Sicht. Gleichwohl können diese Gespräche zwischen Erziehrinnen und Erziehern und Eltern eine hoch effektive Lerngelegenheit darstellen, die oftmals nur bedingt in ihrem Potential entfaltet wird.
    Neben theoretischen Fragestellungen, die auf die „beratenden Tätigkeiten“ im elementarpädagogischen Feld abheben, zielt das hauptsächliche Erkenntnisinteresse auf die Struktur und die Dynamik dieser Gesprächsform. Anzunehmen ist, dass diese Gespräche eine triadische Struktur und damit gewissermaßen einen „supervisorischen Aspekt“ aufweisen. Um die Dynamik der triadischen Struktur im Sinne eines Lernprozesses der Eltern nutzen zu können, müssen spezifische Kenntnisse, Fertigkeiten und Haltungen auf Seiten der Erzieherinnen und Erzieher ausgebildet sein.
    Das Projekt beinhaltet eine theoretische Aufarbeitung der Konzepte und der Geschichte der Eltern- und Entwicklungsgespräche, fokussiert aber auf die rekonstruktionslogische Erforschung der Praxis der Gesprächsführung. Neben Erkenntnisgewinn im Allgemeinen, geht es darum, diejenigen Elemente, die für „gute“ Entwicklungsgespräche Bedingung sind, herauszuarbeiten, zu benennen und damit lehr- und lernbar zu machen.

     

    Kontakt

    Lehrstuhl für Sonderpädagogik I - Pädagogik bei Lernbeeinträchtigungen
    Wittelsbacherplatz 1
    97074 Würzburg

    Tel.: +49 931 31-84828
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